In Zeiten der Globalisierung stehen die Regionen plötzlich wieder im Wettbewerb zu einander. Hinzu kommen die Herausforderungen des demografischen Wandels, des Klimawandels, des Strukturwandels.

Die Regionalisierung liegt im Trend und das zu Recht: Attraktivität und Image, Wirtschaftsentwicklung und eine sichere Daseinsvorsorge funktionieren nur noch überkommunal und im gemeinsamen Engagement von Politik, Verwaltung, Bürgerschaft und Wirtschaft.

Hierzu braucht es ein abgestimmtes Vorgehen. Die GIU berät Sie professionell von der Analyse bis zum fertigen Projekt. Wir erstellen fundierte Entscheidungsgrundlagen mittels Struktur- und Trendanalysen in sämtlichen Handlungsfeldern.

In der Zukunftsentwicklung Ihrer Region bieten wir Ihnen eine breite Produktpalette von der Leitbildentwicklung über Zukunftsstrategien bis hin zu Entwicklungskonzepten und Handlungsprogrammen. Dabei liegen unsere Schwerpunkte auf pragmatischen Lösungen für komplexe Probleme, dem Ausreizen von Wertschöpfungspotenzialen.

Wir begleiten Sie über die konzeptionellen Leistungen in der Fördermittelberatung und -akquise, moderieren und führen für Sie Beteiligungsprozesse durch und steuern den Erfolg mit Hilfe von ausgereiften Monitoring-Instrumenten.

In direkter Grenzlage zu unseren französischen Nachbarn, sind wir ebenso aufgestellt, grenzüberschreitende Projekte zu initiieren und durchzuführen. Oft liegen die Potenziale jenseits der Grenze. Wir sind interdisziplinär und zweisprachig – wir fungieren als Brücke zwischen Deutschland und Frankreich sowie zwischen Kommunen und Unternehmen.

INTERREG IV A: Der Warndt nach dem Bergbau – ein grenzüberschreitendes Entwicklungskonzept

Grenzüberschreitende Projekte erfordern besonderes Know-how, Fingerspitzengefühl und  interkulturelle Kompetenz. Das beginnt mit der Kontaktaufnahme mit den Projektbeteiligten aus verschiedenen Ländern, geht über die exakte und für alle transparenten Planung und Konzeption des Projekts bis hin zur professionellen Umsetzung.

Die GIU bearbeitet und steuert im Namen der Projektpartner - Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr, Etablissement Public Foncier de Lorraine und RAG Montan Immobilien GmbH - das Projekt und übernimmt das Fördermittelmanagement.

Ziel des Projekts ist, ausgehend von über 1.000 ha Bergbaubrachen über die Erarbeitung von konkreten Nutzungsvorschlägen für die Brachstandorte dem grenzüberschreitenden Warndt zu einer neuen Identität zu verhelfen.

Modellprozess Mitmachen! im Landkreis Birkenfeld

Moderation von Arbeitsgruppen

Der Landkreis Birkenfeld wurde von der rheinland-pfälzischen Landesregierung als Modellregion im demografischen Wandel ausgewählt. Mit dem Modellprozess Mitmachen! sollen neuartige Handlungsansätze in der Daseinsvorsorge und im Wirtschaftsgeschehen entwickelt werden.

In einem ersten Schritt hat die GIU in Kooperation mit dem Büro raumkom die Zukunftsfähigkeit des Landkreises an Hand einer Strukturanalyse beurteilt und die Bürger nach ihren Bedürfnissen und Zufriedenheiten mit den bestehenden Angeboten befragt.

Die Kreisverwaltung Birkenfeld hat in der anschließenden Umsetzungs- und eigentlichen Mitmach-Phase die GIU mit der Moderation der Arbeitsgruppe „Angebote für Kinder, Eltern, Jugendliche und Senioren“ beauftragt.
Die GIU hat hierzu zwei Arbeitsgruppentreffen moderiert, in denen die Bevölkerung Ideen und Projekte zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit und Attraktivität ihres Lebensumfeldes entwickelt hat. In der Folge sollen diese Projektansätze in Kleingruppen bis zur Umsetzungsreife fortgeführt werden. Im Rahmen des Auftrags hat die GIU weiterhin die Arbeitsergebnisse dokumentiert und die Kreisverwaltung mittels gutachterlicher Beiträge begleitet, um die Qualität und Realisierbarkeit kontinuierlich zu sichern. So hat die GIU eine Konzeptskizze für eine Wanderausstellung zum Thema „Wohnen im Alter“ erarbeitet.

Welterbe Mittelrhein

Der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal ist mit 52 Gemeinden, fünf Landkreisen und zwei Bundesländern zu einem gut funktionierenden Netzwerk in der Region geworden.

Für den 2004 neu gegründeten Zweckverband hat die GIU zwischen 2005 und 2008 im Rahmen einer Geschäftsbesorgung die Arbeitsstruktur aufgebaut und mit der Aufstellung eines Handlungskonzeptes die Arbeitsgrundlage für eine regionale Entwicklungspolitik geschaffen. Neben Verkehrsinfrastruktur, Städtebau und Denkmalpflege wurden insbesondere die Themenbereiche Wirtschaft,  Landschaft und Tourismus sowie der Aufbau einer Regionalmarke bearbeitet.


Ansprechpartner

Albert Menzenbach
Tel.: +49 681 8575-108
E-Mail: a.menzenbach@giu.de 

Gil Guillaume
Tel.: +49 681 8575 149
E-Mail: g.guillaume@giu.de

Christoph Vogt
Telefon: +49 681 8575 199
E-Mail: c.vogt@giu.de