29.06.2012

OB Britz und Staatssekretär Jürgen Barke weihen neue Fußgängerbrücke am Bahnhof Burbach ein

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Wirtschafts-Staatssekretär Jürgen Barke haben am Freitag, 29. Juni, die neue Fußgängerbrücke am Bahnhof Burbach eingeweiht.

Der Neubau bindet den Ortsteil Burbach Nord besser an das Stadtteilzentrum an. Die Bauarbeiten kosteten rund 2,3 Millionen Euro. Die ursprünglich kalkulierten Baukosten von 2,5 Millionen Euro konnten durch die gute und reibungslose Zusammenarbeit der Baupartner um 200.000 Euro verringert werden.

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz sagte über die neue Brücke: „Anwohner des Quartiers rund um die ‚Weißenburger Straße’ können über die Fußgängerbrücke besser zu Geschäften und Unternehmen im Burbacher Zentrum gelangen. Zudem erreichen mehr Menschen einfacher und schneller den Bahnhaltepunkt. Dies stärkt den Öffentlichen Personen-Nahverkehr in unserer Stadt, was eines der Ziele unseres Stadtentwicklungskonzeptes ist.“

Die Landesregierung hat das Projekt  finanziell gefördert und damit wesentlich zur Realisierung beigetragen. Jürgen Barke, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr: „Durch die Anbindung an den öffentlichen Personen-Nahverkehr wird die Lebensqualität der Menschen gesteigert und der Ortsteil Burbach deutlich aufgewertet. Das Zentrum Burbach ist durch die neue Brücke für Fußgänger  einfacher und schneller erreichbar.“

Die 120 Meter lange Brücke verbindet die Von-der-Heydt-Straße im Norden mit dem Bahnhofsvorplatz und führt über 19 Gleise der Deutschen Bahn. Bisher trennten die Gleise die Stadtteile Burbach-Nord und Burbach. Künftig haben Fußgänger und Radfahrer auf der 2,5 Meter breiten Brücke eine bessere Anbindung unter anderem an den Dienstleistungspark Saarterrassen.

Die Brücke ist eine Voraussetzung für die Modernisierung des Haltepunkts. Die Umbauarbeiten durch die Deutsche Bahn AG beginnen noch in diesem Jahr und werden in 2013 abgeschlossen sein. Über die neue Erschließungsbrücke wird zukünftig der neue Mittelbahnsteig über eine Treppen- und Aufzugsanlage behindertengerecht erreichbar sein und eine direkte Anbindung an beide Stadtteile geschaffen.

Das Projekt wurde vollständig aus Regionalisierungsmitteln für den schienengebundenen Öffentlichen Nahverkehr durch das Ministerium gefördert. Die Landeshauptstadt hat die Kosten für den Bau der Beleuchtung getragen. Nach Fertigstellung übernimmt die Stadt nun die Brücke und unterhält sie.

Bauherr der Gesamtmaßnahme war im  Auftrag der Landeshauptstadt Saarbrücken die städtische Projektentwicklungsgesellschaft GIU, die das Projektmanagement übernommen hat.  Die Betonarbeiten wurden durch die Arbeitsgemeinschaft beck bau GmbH aus Eschwege und die Stahlbau-Arbeiten von der Magdeburg GmbH ausgeführt.