07.09.2015

Attraktiven und urbanen Wohnraum auf 110.000 Quadratmetern

Spatenstich für das neue Wohnquartier Franzenbrunnen

 

Pressemitteilung

Saarbrücken, 07.09.2015

 

Spatenstich für das neue Wohnquartier Franzenbrunnen – Auf 110.000 Quadratmetern schafft die Stadt attraktiven und urbanen Wohnraum

 

Am Montag, 7. September, hat Oberbürgermeisterin Charlotte Britz gemeinsam mit zwei jungen zukünftigen Bauherren Youssra el Ouarchi (7 Jahre, links im Bild), Jürgen Schäfer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung mbH, Baudezernentin Dr. Rena Wandel-Hoefer und Michel Adam (5 Jahre, rechts im Bild) den ersten Spatenstich für die Erschließung des neuen Wohnquartiers Franzenbrunnen vorgenommen.

 

Nachdem in den vergangenen Wochen vorbereitende Maßnahmen durchgeführt wurden, beginnen jetzt die eigentlichen Erschließungsarbeiten im ersten Bauabschnitt. Das Wohnquartier Franzenbrunnen wird in den nächsten Jahren südlich vom Lerchesflurweg zwischen Metzer Straße und Mondorfer Straße entstehen.

 

Die ersten Erschließungsarbeiten führt der städtische Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) durch. Er verlegt Kanäle. Anschließend verlegt die Stadtwerke Saarbrücken AG Versorgungsleitungen. Die städtische Tochtergesellschaft GIU baut Straßen. Die drei städtischen Projektpartner und die Landeshauptstadt Saarbrücken haben sich zum Ziel gesetzt, die Erschließung der Baugrundstücke im ersten Bauabschnitt bis September 2016 abzuschließen. 

 

Am Franzenbrunnen entsteht in drei aufeinander folgenden Bauabschnitten ein neues grünes und modernes Wohnquartier auf einer Fläche von rund 110.000 Quadratmetern. Der erste Bauabschnitt wird von der Metzer Straße aus erschlossen. Die rund 60 Baugrundstücke in diesem Abschnitt sind bereits jetzt vollständig vermarktet. Auch viele der Eigentumswohnungen in den Mehrfamilienhäusern sind bereits reserviert.

 

Im ersten Bauabschnitt entstehen insgesamt rund 95 Wohneinheiten. In allen drei Bauabschnitten zusammen schaffen die Projektpartner im Wohnquartier Franzenbrunnen Platz für insgesamt 250 bis 300 neue Wohneinheiten. Die Grundstücke sind in der Regel zwischen 200 und 500 Quadratmeter groß.

 

Mit dem Projekt Franzenbrunnen reagieren die Landeshauptstadt Saarbrücken und ihr Tochterunternehmen GIU auf die gestiegene Nachfrage nach Bauland in unmittelbarer Innenstadtnähe.

 

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz sagte dazu: „Bei der Wahl ihres Wohnortes legen heute viele Menschen Wert auf die Vorteile einer Großstadt. Sie wünschen sich ein breites Bildungs- und Kulturangebot. Gleichzeitig möchten sie in ein familienfreundliches Umfeld ziehen. Das neue Wohnquartier Franzenbrunnen bietet ihnen beides. Gerade für Familien mit Kindern ist daher das Wohnquartier Franzenbrunnen ideal. Aber auch für Singles und Paare hat der Franzenbrunnen viel zu bieten, denn er vereint Citynähe mit einem hohen Naherholungswert.“ Der Franzenbrunnen wird – so zeigt sich die Oberbürgermeisterin überzeugt – einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Attraktivität Saarbrückens als Wohnstandort leisten.

 

Viele der zukünftigen Bauherren haben zusammen mit ihren Architekten bereits mit der Planung ihrer Eigenheime begonnen. Ein Gestaltungs- und ein Energiehandbuch der GIU liefern dazu Ideen und geben Hinweise auf gestalterisch hochwertige und doch bezahlbare Lösungsmöglichkeiten für viele Fragen rund ums Bauen am Franzenbrunnen. 

 

„Durch individuelle Architektur und eine enge Zusammenarbeit mit den zukünftigen Bauherren wollen wir den Anforderungen an das städtische Wohnen gerecht werden. Wir werden die Bauherren bei der Umsetzung ihrer Projekte mit einem ganzheitlichen Gestaltungskonzept unterstützen und beraten“, so GIU-Geschäftsführer Jürgen Schäfer.

 

Die GIU entwickelt derzeit gemeinsam mit der Stiftung Saarbrücker Altenwohnstift im Wohngebiet Franzenbrunnen innovatives Wohnen in einem Punkthaus. Dort wird sie in zwölf Wohnungen für die Zielgruppe selbstbestimmter Senioren oder Menschen mit Handicap, exklusives Wohnen ermöglichen. Modellhaft wird eine modernste AAL-Infrastruktur (AAL: Alltagsunterstützende Assistenz-Lösungen) im Haus und in den einzelnen zu mietenden Wohnungen eingebaut. Dazu gehören alltagsunterstützende Assistenzlösungen, aber auch eine direkte Anbindung an das Wohnstift für mögliche Serviceleistungen. In die Konzeptentwicklung für dieses innovative Projekt eingebunden ist die Hochschule für Technik und Wirtschaft Saarbrücken, genauso das Netzwerk AAL, vertreten durch Prof. Dr. Langguth.

Exklusives Wohnen, selbstbestimmt und eigenständig mit innovativer Sicherheitstechnik und persönlicher  Begleitung – für die Stadt Saarbrücken eine Erweiterung ihrer Angebote für die hier lebenden Menschen.

 

Dass individuelles urbanes Wohnen in Saarbrücken stark nachgefragt ist, zeigen die GIU-Beispiele „Artilleriekaserne St. Arnual – Neues Wohnen in Saarbrücken“ und „Bellevue 2.0 –  Wohnen auf hohem Niveau“ in der Elly-Beinhorn- und Melli-Beese-Straße.„Unser Konzept des urbanen Wohnens ist bei der Entwicklung der Quartiere Artilleriekaserne und Bellevue 2.0 voll aufgegangen. In attraktiven Wohnlagen haben wir ein außergewöhnliches Angebot für junge Familien geschaffen. Darüber hinaus wurden in Baugemeinschaften Wohnprojekte in nachbarschaftlicher Zusammenarbeit umgesetzt, die neben der Kostenersparnis auch einen wesentlichen Beitrag zur Bildung aktiver Nachbarschaften leisten. Wer heute durch die Artilleriekaserne oder Bellevue 2.0 geht, sieht überall spielende Kinder. Ich freue mich, dass wir in der Entwicklung attraktiven urbanen Wohnraums am Franzenbrunnen nun den nächsten großen Schritt gehen“, sagte Charlotte Britz.

 

Weitere Informationen unter: www.franzenbrunnen.de

 

Pressekontakt:

Landeshauptstadt Saarbrücken

Marketing und Kommunikation

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GIU Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung mbH

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Tel. +49 681/8575-102

E-Mail: c.vogt@giu.de

 

GIU Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung mbH

Heike Rau

Tel. +49 681/8575-102

E-Mail: h.rau@giu.de

Youssra el Ouarchi (7 Jahre) mit Oberbürgermeisterin Charlotte Britz, GIU Geschäftsführer Jürgen Schäfer, Baudezernentin Dr. Rena Wandel-Hoefer, Michel Adam (5 Jahre)