Ziel der Projektentwicklung ist die Erschließung und Realisierung einer Immobilie oder eines Standortes. Städtebauliche und architektonische Alleinstellungsmerkmale sowie individuelle Nutzungskonzepte für den Standort oder die Immobilie bewirken eine Verbesserung der Wettbewerbssituation, führen zur Revitalisierung brachliegender Flächen oder zur Stärkung eines Wirtschaftsstandortes. Für den Investor bedeutet das eine maximale Auslastung des erschlossenen Areals.

Anlass für die Einleitung einer Projektentwicklung können wirtschaftliche und städtebauliche Defizite eines Standortes oder einer Immobilie sein – hier sind Ideen und Kapital gefragt – oder ein Investor ist auf der Suche nach einem geeigneten Standort.
Die vielfältigen Anforderungen einer Konzeptentwicklung erfordern häufig das Hinzuziehen von Experten unterschiedlicher Disziplinen. Allein die rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte sowie die Verbindung von nutzungsseitigen Interessen mit Investorenerwartungen machen Projektentwicklungen zu hochkomplexen Aufgaben.

Hier setzt die GIU als Ihr kompetenter und erfahrener Partner an. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Architekten, Stadtplanern, Ökonomen und Marketingexperten bietet sie Projektentwicklung aus einer Hand. Für die Realisierungsphase arbeitet die GIU mit Unternehmen und Investoren zusammen, deckt alle Phasen der Projektentwicklung von der Initiierung bis zur Übergabe an den Endinvestor ab.

aw handwerkerzentrum im aw saarbrücken-burbach

Im Mittelpunkt des ca. 29 ha großen ehemaligen Bahngeländes steht die 4 ha große denkmalgeschützte ehemalige Wagenrichthalle mit ihrer beeindruckenden Architektur. Dank des behutsamen Umgangs mit der vorhandenen Bausubstanz ist in der Halle ein attraktiver Standort für Handwerk und Gewerbe und "Imagegeber" mit ganz besonderem Flair entstanden.

Folgende Leistungen hat die GIU im Rahmen des Projektes aw handwerkerzentrum im Rahmen der Projektentwicklung und der investiven Maßnahmen erbracht:

  • Entwicklung eines Nutzungskonzeptes inklusive Businessplan,
  • Entwicklung eines Vermietungs- und Vermarktungskonzeptes
  • Entwicklung eines baulichen Konzeptes in Abstimmung mit dem Denkmalschutz, für die erhaltenswerte Bausubstanz
  • Entwicklung eines Erschließungskonzeptes für die öffentlich zu widmenden Straßen
  • Projektsteuerung für die Umbaumaßnahmen in sämtlichen Bauabschnitten des Tief- und Hochbaus
  • Vermarktung der Nutzflächen,
  • Immobilienmanagement und Bewirtschaftung.

Saarterrassen Saarbrücken-Burbach

Die Saarterrassen in Saarbrücken Burbach haben sich zu einem hochwertigen und zukunftsorientierten Standort für Produktions- und Dienstleistungsunternehmen sowie den Einzelhandel entwickelt. Der attraktive Mix aus Arbeiten und Freizeit macht das Areal der ehemaligen Burbacher Hütte zu einer der ersten Gewerbeadressen im Saarland und der angrenzenden Region.

Nachdem das Gelände – erheblich mit Altlasten belastet – Mitte der 90er Jahre der GIU übertragen wurde, hat diese das Areal zu einem attraktiven Standort mit langfristigen Perspektiven entwickelt. Das gelang zum einen durch den Erhalt und die Umnutzung umbaubarer historischer Bauten, die teilweise denkmalgeschützt sind und oft mit moderner Architektur verbunden wurden, begleitet von einer medienwirksamen Öffentlichkeitsarbeit. Weiterhin trugen der städtebaulicher Ansatz einer gemischten Nutzung, die Sicherung städtebaulicher und architektonischer  Qualität, der Einsatz von innovativen Verfahren der Altlastenbehandlung sowie ein effizienter Mix aus Eigen- und Privatinvestitionen zur Standortentwicklung bei.

Die Saarterrassen sind somit zu einer der besten Lagen der Region geworden.

Artilleriekaserne St. Arnual

Die ehemalige Artilleriekaserne auf dem Konversionsgelände im Saarbrücker Stadtteil St. Arnual ist zu einem exklusiven und anspruchsvollen Wohngebiet in Citynähe und gleichzeitig grüner Umgebung geworden. Das “Neue Wohnen” ist entstanden.

Im Rahmen der Standortentwicklung der 3 ha großen Fläche lobte die GIU den Ideenwettbewerb aus, steuerte die öffentlichkeitswirksame Vermarktung, koordinierte die Abstimmung zwischen Bauherren und Architekten und moderierte mittels Gestaltungsbeirat und -handbuch die Interessen der verschiedenen Anlieger.

Die Besonderheit des Wohngebietes liegt in seiner Vielfalt. Ein fixiertes Grundkonzept lässt den Nutzern auf begrenzten Flächen einen enormen Gestaltungsspielraum. Bei der Bebauung reicht das Spektrum von Ein- über Zwei- bis hin zu Dreifamilienhäusern; Einliegerwohnungen und gewerbliche Einheiten sind teilweise integriert. Die Architektur ist ganz individuell und vielfältig ausgeprägt. Hausbreiten, Gebäudehöhen sowie Grundstücksgrößen differieren. Somit ist jedes Objekt genau auf die Bedürfnisse der darin lebenden Familie(n) zugeschnitten.

Nicht zuletzt deshalb erhielt das Projekt im Jahre 2008 den Deutschen Bauherrenpreis.


Ansprechpartner

Jens Düwel
Telefon: +49 681 8575 446

Albert Menzenbach
Tel.: +49 681 8575-108