Machbarkeitsstudien sind zentrales Instrument zur Vorbereitung einer Flächen- und Standortentwicklung. Durch sie können bereits in der Planungsphase sämtliche Aspekte einer Neu- oder Umnutzung in Hinblick auf Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Zukunftstauglichkeit bewertet werden. Erst auf dieser Grundlage sind sinnvolle Entscheidungen hinsichtlich der Flächenentwicklung möglich.

Die GIU bringt ihre mehr als 30-jährige Erfahrung im Bereich Machbarkeitsstudien aus der Entwicklung eigener Standorte und Flächen mit. Dies umfasst zum Teil hochkomplexe Standorte wie ehemalige Bahnliegenschaften, Konversionsflächen oder Citylagen.
Ihre Kunden begleitet die GIU anhand von Machbarkeitsstudien langfristig von der Konzeptfindung über die kommunalpolitische Diskussion und die Entscheidungsfindung bis hin zur Umsetzung der Maßnahmen.

Erfolgreiche Projekte in diesem Bereich sind der Gewerbe- und Forschungspark Meerwieser Talweg, bei dem die Möglichkeit einer gewerblichen Nutzung geklärt wurde, sowie der Deutsch-Französische Garten, bei dem die Weiterentwicklung des Gartens zum Gartendenkmal untersucht wurde. Die GIU verantwortete bei diesen Projekten unter anderem die Standortanalyse, das Nutzungskonzept, die Rahmenplanung, die Kosten-Nutzen-Analyse sowie die Vermarktungsstrategie.

Machbarkeitsstudie
Machbarkeitsstudie

St. Ingbert Innenstadtentwicklung "Kaufpark"

Die Innenstadt der Mittelstadt St. Ingbert stand vor einer problematischen Entwicklung. Zunehmende Leerstände, mangelnder Investitionswille der Immobilieneigentümer sowie nicht lagegerecht genutzte Flächen in zentralen Lagen machten dem wirtschaftlich starken Standort zu schaffen.

Die GIU erarbeitete städtebauliche Varianten mit unterschiedlichen Nutzungsmischungen für Wohnen und Gewerbe und entwickelte dazu angepasste Verkehrslösungen. Die Basis hierfür bildete eine Potenzialbewertung der Stadt insgesamt, des näheren Umfelds sowie der standortspezifischen Eigenschaften. Zusätzlich wurden die von der GIU erarbeiteten Lösungen ökonomisch bewertet um damit eine maximale Marktkonformität abzusichern. Außerdem unterbreitete die GIU der Stadt Vorschläge für die Organisation der Umsetzung, geeignete Vermarktungsvarianten sowie Strategien zur städtebaulichen und architektonischen Qualitätssicherung.

DSD-Gelände Homburg/Saar

Die Nutzung des 18 ha große Geländes der ehemaligen Drahtseilfabrik in Homburg wurde vor Jahren aufgegeben. Am Rand der Innenstadt gelegen, mit Immissionsproblemen, Altlasten und erheblichen Sanierungskosten belastet, scheuten viele Interessenten vor der komplexen Problemstellung zurück. Für Eigentümer und Stadtverwaltung als interessante Potenzialfläche erkannt, musste eine Lösung gefunden werden.

In der Machbarkeitsstudie zur möglichen Nachnutzung des Standortes entwickelte die GIU unterschiedliche Nutzungskonzepte, bewertete deren Marktchancen, kalkulierte die erforderlichen Aufwendungen bei einer Realisierung und erarbeitete mögliche Erlöserwartungen für den Eigentümer. So gelang es, eine wirtschaftlich vernünftige und stadtentwicklungspolitisch akzeptable Lösung zu entwickeln, die eine Bewältigung der komplexen Fragestellungen ermöglichte.

Die Studie, mit deren Hilfe wirtschaftliche und planerische Entwicklungsbedingungen transparent dargestellt und begründet werden konnten, war somit Instrument zur informellen Abstimmung zwischen dem Grundstückseigentümer und den Entwicklungsbeteiligten.

Machbarkeit
Machbarkeit

Ansprechpartner

Albert Menzenbach
Tel.: +49 681 8575-108
E-Mail: a.menzenbach@giu.de 

Gil Guillaume
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Christoph Vogt
Telefon: +49 681 8575 199
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